Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Afrika: Fischfang weitaus höher als bisher angenommen

Studie wirft schlechtes Licht auf Fangflotten und Regierungen

Von Christopher Pala | 28.06.2016

Washington. Wissenschaftler an der University of British Columbia (UBC) haben die Fischmengen ermittelt, die in den Jahren von 1950 bis 2010 aus den Ozeanen gefangen worden sind. Die Studie  des UBC-Projekts 'Sea Around Us' belegt dabei ein hohes Ausmaß an illegalen Aktivitäten: Die tatsächlichen Fangmengen waren bedeutend höher als die offiziellen Angaben – vor allem in Afrika.

Afrika: Die reale Armut geht zurück

Sambia, Ghana und Kap Verde verzeichnen die größten Fortschritte

Von Martin Sturmer | 25.01.2016

Salzburg. Afrikas Wirtschaft verzeichnet seit Jahren große Wachstumsraten. Erstmals scheint jetzt aber auch die breite Bevölkerung vom wirtschaftlichen Aufschwung zu profitieren: Eine neue Studie zeigt, dass die reale Armut in zwei Dritteln der untersuchten Länder zurückging. Der Fortschritt gelang vor allem in jenen Staaten, die zuvor in die Infrastruktur investiert hatten.

Afrika: Niedriger Ölpreis setzt der Wirtschaft zu

Preisverfall offenbart ökonomische Schwächen der Förderländer

Von Thalif Deen | 07.01.2015

New York. Der Niedergang der internationalen Erdölpreise gefährdet die fragilen Volkswirtschaften einer Reihe afrikanischer Staaten, deren Wachstum vom Öl abhängt. Dazu zählen Angola, Äquatorialguinea, Gabun, Nigeria und der Sudan sowie Ägypten, Algerien und Libyen. Diese Länder waren auf den Einkommensverlust nur mangelhaft vorbereitet.

Algerien: Leben im 'Open-Air-Gefängnis'

Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen in der Kabylei

Von Karlos Zurutuza | 10.08.2012

Tizi Ouzou. Schroffe Steindörfer starren aus grünen Tälern. In der Ferne leuchtet das Meer in einem satten Blau. "Ist das nicht ein großartiger Anblick?", fragt Amuzi aus seinem gelben Taxi heraus. "Niemand würde auf die Idee kommen, dass wir in einem Open-Air-Gefängnis leben." In der Kabylei kommt es immer wieder zu schweren Menschenrechtsverletzungen.