Beiträge von afrikanischen Journalisten

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Südsudan: 'Hart arbeiten'

Hip-Hop-Musiker werben für Versöhnung und Frieden durch Landwirtschaft

Von Adam Bemma | 08.09.2014

Juba. "Was hilft es, wenn Kinder vor Hunger weinen und die Menschen sterben? Tränen sind überflüssig, wenn die Möglichkeit besteht, den Boden zu beackern", singt die Band 'Jay Family' aus Juba, der Hauptstadt des Südsudans. Und auf Englisch reimt sich das sogar. Die Musiker wollen mit ihren Songs Jugendliche für die Landwirtschaft begeistern.

Südsudan: Kriegsveteranen pflanzen für den Frieden

Landwirtschaftliche Genossenschaft erntet erste Früchte

Von Adam Bemma | 29.08.2014

Juba. Am Ufer des Weißen Nils, einem der beiden wichtigsten Zuflüsse des Nils, sechs Kilometer von der südsudanesischen Hauptstadt Juba entfernt, baut eine Genossenschaft aus Kriegsveteranen Gemüse an. Die gemeinsame Arbeit verstehen die Mitglieder als Beitrag zu Frieden, Versöhnung und Ernährungssicherheit in einem latent vom Hunger bedrohten Land.

Kenia: Von einem Slum in den nächsten

Kritik an Umsiedlungsprogramm

Von Adam Bemma | 01.08.2014

Nairobi. An östlichen Rand des Kibera-Slums in der kenianischen Hauptstadt Nairobi stehen Kinder vor einer Zapfstelle an. Im Hintergrund sind die grauen und beigen Wohnblöcke von Soweto Ost zu sehen. Ein Mädchen setzt sich ihren mit Wasser gefüllten Behälter auf den Kopf und bewegt sich heimwärts. Sie lebt mit ihrer Familie in der dritten von insgesamt fünf Etagen.

Tansania: Hip-Hop auf Swahili

Musikförderung in Arusha zieht junge Künstler an

Von Adam Bemma | 25.06.2014

Arusha. In einem düsteren, engen Aufnahmestudio im Elendsviertel Kijenge Juu in der Stadt Arusha hämmern Hip-Hop-Beats durch den fensterlosen Raum. Der 26-jährige 'Raf MC' tritt ans Mikrofon und schaut kurz auf den Zettel in seiner Hand. Er holt tief Atem und fängt an auf Swahili zu singen, der gemeinsamen Sprache der 47 Millionen Einwohner des ostafrikanischen Landes.

Ruanda: 20 Jahre nach dem Völkermord

Überlebende wollen mit der Vergangenheit abschließen

Von Adam Bemma | 06.12.2013

Kigali. "Es gibt in Ruanda ein Sprichwort, an das wir alle glauben: Du kannst nicht vergeben, wenn du vergisst. Doch wenn du dich erinnerst und die Quelle deines Leids kennst, kannst du vergeben und vorwärts gehen", meint Honoré Gatera, der Chefführer des 'Kigali Genocide Memorial Centre' in der ruandischen Hauptstadt Kigali.