Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Somalia: Drei selbsternannte Präsidenten in Jubaland

Autonomiestreben im Süden gefährdet Stabilität

Von Abdurrahman Warsameh | 11.06.2013

Mogadischu. Mit ihren Bestrebungen, im Süden Somalias einen autonomen Staat zu gründen, bedrohen Clan-Älteste und Milizkommandeure nach Ansicht politischer Beobachter die Stabilität der Region. "Jubaland bietet alle Voraussetzungen, um den Stabilisierungsplan für die befreiten Territorien wie eine Sandburg einstürzen zu lassen", sagt der politische Analyst Abukar Arman.

Somalia: Erfolgreiche Kleinunternehmerinnen

Immer mehr Frauen streben nach finanzieller Unabhängigkeit

Von Abdurrahman Warsameh | 02.05.2013

Mogadischu. Auf dem Hamarweyne-Markt, dem größten in der somalischen Hauptstadt Mogadischu, gehen die Kosmetikartikel der 24-jährigen Maryama Yunis weg wie warme Semmeln. Die Jungunternehmerin ist seit zwei Jahren im Geschäft und verdient ganz gut an ihren Seifen, Shampoos, Lippenstiften und Eyelinern.

Somalia: Kritische Journalisten in Gefahr

Medienaktivisten protestieren gegen Festnahme eines Reporters

Von Abdurrahman Warsameh | 07.03.2013

Mogadischu. Medienaktivisten in Somalia sind beunruhigt über die Festnahme eines Reporters. Abdiaziz Abdinur Ibrahim wurde am 10. Januar inhaftiert, nachdem er eine 27-jährige Frau interviewt hatte, die nach eigenen Angaben im August 2012 von fünf Mitgliedern der staatlichen Sicherheitskräfte vergewaltigt worden war.

Somalia: Außenministerium erstmals von einer Frau geführt

'Eiserne Lady' vor großen Herausforderungen

Von Abdurrahman Warsameh | 28.11.2012

Mogadischu. In Somalia leitet erstmals eine Frau das Außenministerium. Fauzia Yusuf Haji Adan stammt aus der selbst ernannten Republik Somaliland und wird ihrem Land nun auch als Vizeministerpräsidentin dienen. Auf sie warten große außenpolitische Herausforderungen: Die Bewältigung der Spannungen mit Somaliland und Kenia gelten als erste Bewährungsprobe.

Somalia: Kenianischer Militäreinsatz umstritten

Nairobi wird Einmischung in innere Angelegenheiten vorgeworfen

Von Abdurrahman Warsameh und Brian Ngugi | 23.10.2012

Mogadishu, Nairobi. Das Vordringen kenianischer Truppen auf somalisches Territorium zur Vertreibung der radikal-islamistischen Al-Shabab-Kämpfer wird in Somalia kontrovers diskutiert. Einerseits sind die militärischen Siege über die militanten Milizen willkommen, anderseits wird dem Nachbarland vorgeworfen, sich ungebührlich in die Belange Somalias einzumischen.

Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.