Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Senegal: Gefährlicher Bauboom

Bei günstigen Häusern werden Vorschriften nicht kontrolliert

Von Issa Sikiti da Silva | 11.10.2012

Dakar. In Senegal boomt das Baugewerbe. Das Problem ist nur, dass die Häuser, die weniger als 60.000 US-Dollar kosten und somit keiner Baugenehmigung bedürfen, auch nicht von staatlicher Seite überprüft werden. In der Mehrheit stellen die Gebäude somit eine Sicherheitsgefahr für ihre Bewohner dar, wie jüngste Vorfälle zeigten.

Uganda: Ungleiche Wirtschaftsbeziehungen

Öl und Agrarprodukte sollen Export nach China beleben

Von Fred Ojambo | 27.09.2012

Kampala. Seit acht Jahren liefert Uganda Kaffeebohnen zu Vorzugsbedingungen nach China, ohne dass es zu einer Intensivierung der bilateralen Handelsbeziehungen gekommen wäre. Das wird sich nach Ansicht lokaler Wirtschaftsexperten in Zukunft ändern: Öl und landwirtschaftliche Erzeugnisse sollen nun die Exporte ankurbeln.

Senegal: Gemüseanbau floriert

Bauern wollen mehr Zugang zu globalen Märkten

Von Souleymane Faye | 19.09.2012

Dakar. Tausende Bauern , die den senegalesischen Agrargürtel Niayes an der Westküste nahe der Hauptstadt Dakar bewirtschaften, leben gut vom Obst- und Gemüseanbau. Doch Immobilienspekulanten gefährden die Zukunft des Erwerbsgartenbaus: Sie kaufen von den Farmern Grundstücke, ohne sie zu nutzen.

Mali: Enteignete Bauern fordern ihre Böden zurück

Staat will eine Million Hektar Land mit ausländischen Investoren erschließen

Von Soumaila T. Diarra | 18.09.2012

Bamako. In Mali sind Kleinbauern vor Gericht gezogen, um die Rückgabe ihrer Ländereien zu fordern, die der Staat internationalen Agrarkonzernen zugesprochen hat. Das Verfahren fällt in eine Zeit der politischen Instabilität, in der das Interesse der Großunternehmen an Geschäften in dem westafrikanischen Staat zurückgeht.

Kenia: Gemeinsam ackern

Frauen und Männer in Yatta geben dem Hunger keine Chance

Von Isaiah Esipisu | 12.09.2012

Nairobi. Noch vor drei Jahren waren die Bewohner des semi-ariden Bezirks Yatta in der kenianischen Ostprovinz auf Nahrungshilfe angewiesen. Doch mit Hilfe eines lokalen Bischofs konnte der Hunger vor Ort wirksam bekämpft werden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Initiative ist, dass Männer überzeugt werden konnten, ihre Frauen bei der Feldarbeit zu unterstützen.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.