Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

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Ägypten: Streit mit Äthiopien um Riesendamm

Militäreinsatz nicht ausgeschlossen

Von Cam McGrath | 26.03.2014

Kairo. Als im Juni 2013 der damalige ägyptische Präsident Mohammed Mursi damit drohte, Äthiopien gegebenenfalls militärisch am Bau von Nil-Staudämmen zu hindern, taten viele Beobachter die Äußerung als Säbelrasseln ab. Doch inzwischen wächst die Sorge, dass es dem Land bitter ernst damit sein könnte, sollte Äthiopien seine Arbeiten am größten Wasserkraftwerk Afrikas fortsetzen.

Äthiopien: Wachstum bremst Hirten aus

Hunderttausenden Menschen droht Vertreibung

Von Ed McKenna | 15.11.2013

Omo-Tal. In Äthiopien wird der Bau einer mehr als 1.000 Kilometer langen Stromexportleitung vorangetrieben, die von einem der größten Wasserkraftwerke des Landes gespeist werden soll. Der Damm bedroht die Lebensgrundlage einer halben Million Menschen. Zudem sollen die Hirtengesellschaften des Omo-Tals abgesiedelt werden.

Äthiopien: Radikalisierung der Muslime befürchtet

Unzufriedenheit mit Religionspolitik der Regierung wächst

Von Ed McKenna | 16.10.2013

Addis Abeba. Muslime in Äthiopien werfen der Regierung vor, seit Jahren ihr Recht auf freie Religionsausübung zu beschneiden. Beobachter warnen nun davor, dass sie dadurch unter den Einfluss von Islamisten geraten könnten. Immerhin machen Muslime in dem mehrheitlich von Christen bevölkerten Staat 34 Prozent der insgesamt rund 91 Millionen Einwohner aus.

Afrika: Hungerbekämpfung nach brasilianischem Vorbild

Agrarinvestitionen und Armutbekämpfung sollen Länder voranbringen

Von Matthew Newsome | 11.07.2013

Addis Abeba. Soll die Transformation der afrikanischen Wirtschaft gelingen, muss die Region moderne Arbeitsplätze schaffen und die landwirtschaftliche Produktivität erhöhen, um die Armut zu bekämpfen. Darauf haben sich die Staats- und Regierungschefs des Kontinents auf einem zweitägigen Gipfeltreffen in Addis Abeba geeinigt.

Äthiopien: Mit Wasserkraft zum Stromversorger Ostafrikas

Land Grabbing und Vertreibung sind die Folge

Von Ed McKenna | 17.06.2013

Addis Abeba. Äthiopien will mit Wasserkraft zum führenden Stromproduzenten Afrikas werden. Doch der Plan, von dem es sich Wachstum und Entwicklung verspricht, gefährdet das Leben von Millionen Menschen, die auf das Nilwasser angewiesen sind. Kein anderer afrikanischer Staat investiert so viel Geld in Staudämme wie Äthiopien.

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