Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Togo: Kleinbauern fahren Rekordernten ein

Maisüberschuss für Hungernde in Niger

Von Noël Kokou Tadégnon | 27.04.2012

Lomé. Awuissa Walla aus Togo hält seine berufliche Zukunft in der Landwirtschaft Togos für gesichert. Der studierte Agronom betreibt in Badja nahe der am Golf von Guinea gelegenen Hauptstadt Lomé eine 18 Hektar große Farm, auf der er hauptsächlich Mais anbaut. Daneben gedeihen auch Obst, Gemüse, Süßkartoffeln, Kokos- und Ölpalmen.

Libyen: Streit um Immobilien

Von Gaddafi enteignete Besitzer fordern Entschädigungen

Von Rebecca Murray | 26.04.2012

Tripolis. Die Familie Alhasairi lebt seit Jahren in einem Apartment im Zentrum der libyschen Hauptstadt Tripolis, wo die Spuren des Bürgerkriegs noch deutlich zu sehen sind. Wie lange sie noch in der Wohnung bleiben kann, weiß sie nicht. Denn nach dem Sturz von Gaddafi kehren die ursprünglichen Besitzer zurück, die von dem Regime enteignet worden waren.

Afrika: Weg vom Westen

Chefin der Johannesburger Börse Nicky Newton-King im Interview

Von Kristin Palitza | 25.04.2012

Kapstadt. Mehr als drei Jahre nach Ausbruch der Weltfinanzkrise geht von dem afrikanischen Kontinent eine ungeheure Anziehungskraft für ausländische Anleger aus. Diese Entwicklung führt Nicky Newton-King, die erste Frau an der Spitze der Johannesburger Börse (JSE), auf die enormen Investitionsmöglichkeiten in Afrika zurück.

Südsudan: Ein hartes Stück Arbeit

Kindersoldaten sollen ins zivile Leben zurückkehren

Von Andrew Green | 24.04.2012

Juba. Wenn alles planmäßig verläuft, werden die Vereinten Nationen den jungen Staat Südsudan in zwei Jahren von der Liste der Länder streichen können, in denen immer noch Kindersoldaten rekrutiert und eingesetzt werden. Die südsudanesische Armee, auch bekannt als SPLA, hat nach dem Scheitern einer ersten Initiative eine neue Agenda zur Demobilisierung der auf 2.000 geschätzten Kindersoldaten erarbeitet und unterschrieben.

Malawi: Social-Media-Aktivismus nimmt zu

Polizeigewalt auf Facebook & Co. dokumentiert

Von Katie Lin | 23.04.2012

Blantyre. Malawier feiern derzeit in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter den Beginn einer neuen Ära. Nach dem Tod des Langzeit-Präsidenten Bingu wa Mutharika Anfang des Monats richten sie ihr Augenmerk nun auf die Politik seiner Nachfolgerin Joyce Banda. Seit den Anti-Regierungsprotesten im vergangenen Jahr sind die Internet-Plattformen als Meinungs- und Kommunikationsvehikel gefragter denn je.