Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Malawi: Abwertung trifft Arme und die Mittelklasse

Export soll angekurbelt werden

Von Claire Ngozo | 31.05.2012

Lilongwe. Auf Anraten der Wirtschaft und internationaler Geber und in der Hoffnung, den Außenhandel anzukurbeln, hat Malawis Präsidentin Joyce Banda die Landeswährung massiv abgewertet. Die Verbraucher sind geschockt, zumal sich seitdem Grundnahrungsmittel, Strom und Treibstoffe drastisch verteuerten. 75 Prozent der mehr als 14 Millionen Malawier müssen mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen.

Afrika: Indischer Einfluss nimmt zu

Wachstumsmotor China um besseres Ansehen bemüht

Von Kristin Palitza | 30.05.2012

Kapstadt. Die beiden asiatischen Wirtschaftsgiganten Indien und China haben Afrika zu einem unerhörten Handels- und Investitionsaufkommen verholfen. Während den Indern der Ruf vorauseilt, mit ihren Projekten auch auf das Wohl der Afrikaner bedacht zu sein, gelten Chinesen als rücksichtslos. Doch Handelsexperten warnen vor voreiligen Schlüssen.

Libyen: Endstation Kufra

Migranten aus Subsahara-Afrika landen in Lagern

Von Rebecca Murray | 29.05.2012

Kufra. "Libyen ist frei, Tschader raus!" Der Kampfruf der Wärter, die in Kufra tschadische Migranten im 'Freedom Detention Centre' abliefern, verheißt nichts Gutes. In der Oasenstadt im Südosten Libyens werden Männer aus dem benachbarten Tschad als ehemalige Milizen Gaddafis verdächtigt.

Südsudan: Ärzte auf verlorenem Posten

Leishmaniose in Jonglei auf dem Vormarsch

Von Grit Porsch | 24.05.2012

Berlin. Im staubigen Hof der Klinik von Old Fangak im südsudanesischen Bundesstaat Jonglei warten Patienten dicht gedrängt auf eine Leishmaniose-Untersuchung. Weil passierbare Straßen fehlen, haben viele eine mehrtägige Bootsfahrt hinter sich gebracht, um sich helfen zu lassen. Die Gefahr einer Infektion ist groß. Der größte und mit 1,4 Millionen Menschen bevölkerungsreichste Bundesstaat erlebt derzeit den schlimmsten Ausbruch der Krankheit, die auch Kala Azar oder Schwarzfieber genannt wird.

Ägypten: Schlechter als unter Mubarak

Bevölkerung murrt über hohe Preise

Von Adam Morrow und Khaled Moussa al-Omrani | 24.05.2012

Kairo. Rund 15 Monate nach dem Ausbruch der Revolte auf dem Tahrir-Platz und vier Monate nach den freien Parlamentswahlen klagen viele Ägypter darüber, dass ihre Lebensbedingungen schlechter seien als zur Zeit der Diktatur unter Husni Mubarak.

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