Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Südafrika: Müllrecycling schafft Jobs

Regierung entdeckt die Umweltwirtschaft

Von Kristin Palitza | 19.04.2012

Kapstadt. Nokwanda Sotyantya leistet Pionierarbeit. In Imizamo Yethu, einem Slum vor den Toren Kapstadts, sortiert die 48-jährige Südafrikanerin Abfälle. Sie ist Mitglied einer kleinen Recycling-Kooperative, die vom Staat unterstützt, Pappe, Papier, Glas, Metall und Kunststoff an Verpackungs- und andere Unternehmen verkauft, die die Rohstoffe gebrauchen können.

Côte d'Ivoire: Extrem hohes HIV-Risiko für junge Leute

Folgen der Krisenjahre

Von Fulgence Zamblé | 18.04.2012

Abidjan. Zu alarmierenden Ergebnissen kommt eine Untersuchung, die Côte d'Ivoire gemeinsam mit Partnern durchgeführt hat, die den Kampf des westafrikanischen Landes gegen HIV/Aids unterstützen. Danach ist die gesamte Jugend des westafrikanischen Landes extrem infektionsgefährdet. 3,2 Prozent aller 15- bis 24-Jährigen sind bereits HIV-positiv.

Mauretanien: Beschneiderinnen legen ihr Messer beiseite

Umfassende Aufklärungskampagne

Von Mohamed Abderrahmane | 17.04.2012

Nouakchott. In Mauretanien sind mehr als zwei Drittel aller Mädchen und Frauen beschnitten. Befürworter der weiblichen Genitalverstümmelung bringen religiöse und ästhetische Gründe vor und betonen, sie sei gut für die Sittsamkeit der Mädchen. Doch eine Aufklärungskampagne und ein islamisches Rechtsgutachten (Fatwa) haben dafür gesorgt, dass im März 35 Beschneiderinnen öffentlich mit der Tradition gebrochen und ihr Messer beiseite gelegt haben.

Angola: Düstere Zukunft

Regierungskritiker warnen vor Chaos und Gewalt

Von Kristin Palitza | 16.04.2012

Kapstadt. In Angola herrscht seit zehn Jahren Frieden. Wirtschaftlich konnte sich das Land nach Ende des 27-jährigen Bürgerkriegs dank der reichen Erdölvorkommen bestens entwickeln. Politische Beobachter befürchten jedoch, dass angesichts der grassierenden Korruption und Vetternwirtschaft in der Regierung die bevorstehenden Parlamentswahlen Gewalt und Instabilität bringen könnten. In den vergangenen Monaten kam es bereits zu Protesten.

Kenia: Ohne Gewalt und ohne Männer

In Umoja leben Frauen unter sich

Von Hannah Rubinstein | 13.04.2012

Umoja. Ein im Norden Kenias gängiges Sprichwort besagt: "Als Haupt des Körpers sitzen Männer ganz oben, Frauen sitzen als Hals darunter." Die Frauen von Umoja haben mit dieser traditionellen Sichtweise Schluss gemacht. In dem entlegenen Dorf im Grasland des Bezirks Samburu leben sie unter sich, ohne Männer, vor deren Gewalttätigkeiten sie geflohen sind.