Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Kenia: Ohne Gewalt und ohne Männer

In Umoja leben Frauen unter sich

Von Hannah Rubinstein | 13.04.2012

Umoja. Ein im Norden Kenias gängiges Sprichwort besagt: "Als Haupt des Körpers sitzen Männer ganz oben, Frauen sitzen als Hals darunter." Die Frauen von Umoja haben mit dieser traditionellen Sichtweise Schluss gemacht. In dem entlegenen Dorf im Grasland des Bezirks Samburu leben sie unter sich, ohne Männer, vor deren Gewalttätigkeiten sie geflohen sind.

Ägypten: Mubaraks Clique unbehelligt

Komfortables Leben im Exil

Von Cam McGrath | 12.04.2012

Kairo. Sie sollen staatliche Unternehmen und Ländereien unter Preis vertickt, öffentliche Fonds geplündert und Börsenkurse manipuliert haben. Diese Vorwürfe erheben ägyptische Gerichte gegen hochrangige Vertreter der politischen und wirtschaftlichen Clique des ägyptischen Ex-Präsidenten Husni Mubarak. Doch viele von ihnen leben nach Mubaraks Sturz unbehelligt und komfortabel im ausländischen Exil, in das sie sich und ihr illegal erworbenes Vermögen gerettet haben.

Libyen: Aus Rebellen werden Polizisten

Komplikationen bei Integration in den Sicherheitsapparat

Von Rebecca Murray | 11.04.2012

Zawiyah. Mehrere Hundert Polizeikadetten in improvisierten Tarnuniformen marschieren auf dem Gelände eines Ausbildungszentrums in der libyschen Küstenstadt Zawiyah. "Ihr seid das Volk, das die Revolution und die Symbole unseres Stolzes schützt", steht auf einer Mauer geschrieben.

Benin: Kräuter in ausrangierten Medizinflaschen

Krankenhausmüll wird nachlässig entsorgt

Von Ulrich Vital Ahotondji | 10.04.2012

Cotonou. Die 15-jährige Aicha ist stolz auf ihren Stand, auf dem sie auf dem Dantokpa-Markt in Benins Wirtschaftsmetropole Cotonou gemahlene Gewürze und Kräuter in Dosen und Flaschen anbietet. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die säuberlich aufgereihten Behältnisse als medizinische Einweggefäße, mit deren obligatorischer Entsorgung es manche Krankenhäuser nicht so genau nehmen.

Südafrika: Bedeutungsverlust als Tor zu Afrika

Investoren wandern ab

Von Servaas van den Bosch | 06.04.2012

Johannesburg. Die Mitgliedschaft im Verband der führenden Schwellenländer und seine besondere Stellung innerhalb des schwarzen Kontinents hat dazu geführt, dass Südafrika als Tor zum afrikanischen Kontinent betrachtet wird. Doch Handelsexperten zufolge könnte es mit dieser Sonderposition bald vorbei sein, da Investoren inzwischen auch auf anderen afrikanischen Märkten anzutreffen sind.