Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Ägypten: Nachbarliches Säbelrasseln

Reaktionen auf den Erdgas-Exportstop nach Israel

Von Adam Morrow und Khaled Moussa al-Omrani | 22.05.2012

Kairo. Kairos abrupter Lieferstopp für ägyptisches Erdgas an Israel hat in beiden Nachbarländern das seit dem 'Ägyptischen Frühling' ohnehin brisante politische Klima angeheizt. Während Israel seine militärische Präsenz an der Grenze zum ägyptischen Sinai verstärkt, warnte der ägyptische Militärratschef, Feldmarschall Hussein Tantawi: "Wir werden jedem die Knochen brechen, der unsere Grenzen verletzt."

Afrika: Frauenrechte durchsetzen

Staatspräsidentinnen kündigen Zusammenarbeit an

Von Travis Lupick und Massa Kanneh | 21.05.2012

Monrovia. In ganz Afrika gibt es nur zwei weibliche Staatsoberhäupter: Ellen Johnson Sirleaf (Liberia) und Joyce Banda (Malawi). Sie haben angekündigt, ihre Kräfte für die Durchsetzung von Frauenrechten zu bündeln.

Ägypten: Suche nach Mubaraks Milliarden

Regierung vermisst Unterstützung aus dem Ausland

Von Cam McCrath | 18.05.2012

Kairo. Mehr als ein Jahr nach dem Sturz des ägyptischen Machthabers Husni Mubarak hat die Regierung nach wie vor keinen Zugriff auf das Vermögen, das der Ex-Diktator während seiner 29-jährigen Herrschaft angehäuft und ins Ausland geschafft hat. Nicht alle Staaten leisten den ägyptischen Behörden Schützenhilfe.

Mali: Tuareg-Milizen rekrutieren Minderjährige

Zeugen berichten von zwölfjährigen Kindersoldaten

Von William Lloyd-George | 16.05.2012

Niamey. In der kleinen Stadt nahe Kidal im Norden Malis zu bleiben, kostete Hassan Toure große Überwindung. Er hatte große Angst um seine Kinder. Denn seit dem Rückzug der Regierungstruppen Ende März sind bewaffnete Tuareg-Milizen und Banditen in der Region aktiv, die Minderjährige als Kämpfer rekrutieren.

Marokko: Kampagne gegen Zwangsehen

Aminas Selbstmord hat die Gesellschaft aufgerüttelt

Von Abderrahim El Ouali | 15.05.2012

Casablanca. Amina Filali aus der marokkanischen Kleinstadt Larache war 16 Jahre alt, als sie sich das Leben nahm. Nachdem sie von einem 26-Jährigen verschleppt und geschändet worden war, zwang sie der Vater auf Betreiben eines Staatsanwalts zur Heirat mit ihrem Peiniger, der dadurch nach Paragraph 475 des marokkanischen Strafgesetzes straflos blieb. Acht Monate später wählte der Teenager den Freitod, um dem Ehe-Arrangement zur Rettung der Familienehre zu entkommen.

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