Beiträge von afrikanischen Journalisten

Korrespondentennetzwerk in Afrika

Näher dran. Für afrika.info haben bislang mehr als 150 afrikanische Korrespondenten aus fast allen Ländern des Kontinents berichtet. Im Newsroom lesen Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus diesem Netzwerk. Wenn Sie Interesse an einer Wiederveröffentlichung unserer Beiträge haben, treten Sie bitte mit uns in Kontakt.

Malawi: Strom aus Mosambik

Mit Importen gegen chronische Energiedefizite

Von Claire Ngozo | 14.06.2012

Lilongwe. Mit Stromimporten aus Mosambik will Malawi seine Energieversorgung auf solide Füße stellen. Das Projekt, das von der Regierung des verstorbenen Staatschefs Bingu wa Mutharika gestrichen worden war, soll unter Präsidentin Joyce Banda dem Energiemangel im südostafrikanischen Land ein nachhaltiges Ende bereiten.

Marokko: Streit um staatliche Medienkontrolle

Islamisten wollen Einfluss ausdehnen

Von Abderrahim El Ouali | 13.06.2012

Casablanca. Die von der marokkanischen Regierung angekündigte Einführung neuer Richtlinien für die Medien hat in dem nordafrikanischen Land eine heftige Debatte über die Pressefreiheit ausgelöst.

Mosambik: Erdnüsse als Geschäftsmodell

Knabbereien für Fluggäste von 'Linhas Aéreas'

Von Johannes Myburgh | 12.06.2012

Maputo. Lucia Bebane hat es geschafft: Die mosambikanische Luftfahrtgesellschaft 'Linhas Aéreas' serviert ihren Passagieren das Markenerzeugnis ihres Kleinunternehmens: geröstete Erdnüsse in unverwechselbar orangenfarbenen Tütchen mit dem Produktnamen 'Ndoiiim'.

Malawi: Anbau von Paprika boomt

Viele Kleinbauern satteln um

Von Claire Ngozo | 11.06.2012

Lilongwe. Wenn sich Mercy Kamphoni vor den Fernseher setzt, um sich die Abendnachrichten anzusehen, huscht ein zufriedenes Lächeln über ihr Gesicht. Denn hier in Chamtulo Village, ihrem Heimatdorf im Bezirk Mangochi am südlichen Ende des Malawi-Sees, sind Elektrogeräte eine Rarität.

Niger: Hunger vertreibt die Menschen

Verbilligtes Getreide und Schulmahlzeiten gegen Landflucht

Von Souleymane Maâzou | 08.06.2012

Niamey. In Nigers Dürregebieten mit ihrer prekären Versorgungslage vertreibt der Hunger viele tausend Kinder aus den Schulen. Sie wandern mit ihren Familien in urbane Regionen ab oder machen sich selbst auf den Weg, um sich in den Städten allein durchzuschlagen. Um der Landflucht entgegenzuwirken, gibt die Regierung in besonders betroffenen Regionen ab Juni kostenlos Getreide ab. Zudem versorgen internationale und lokale Hilfsorganisationen seit Februar Schulkinder in eigens eingerichteten Kantinen mit kostenlosen Mahlzeiten.

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Die "verrückteste" Kirche der Welt
Der Afrika-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Bernd Dörries, schreibt in dem neuen Buch "Der lachende Kontinent" über seine Erfahrungen in 34 Ländern südlich der Sahara. In Côte d’Ivoire hat er die "verrückteste" Kirche der Welt besucht.

Robben Island: Auf den Spuren von Häftling 466/64
Wer Kapstadt besucht, muss unbedingt nach Robben Island übersetzen. Auf der Gefängnisinsel war Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert. Aber Achtung: Vor allem in der Hochsaison sind die Wartezeiten für Tickets lang.

Abuna Yemata Guh: Klettern für Schwindelfreie
In der Region Gar’alta in der nördlichen äthiopischen Provinz Tigray gibt es 35 Felsenkirchen. Die wahrscheinlich schönste darunter ist Abuna Yemata Guh. Allerdings ist der Aufstieg zur Felsenkirche auf 2.580 Meter Seehöhe nicht ganz ohne.