Ubuntu: Konfliktlösung in Unternehmen und Organisationen

Ich bin, weil wir sind. Ubuntu als südafrikanische Philosophie der Menschlichkeit hilft Konflikte nachhaltig zu lösen. afrika.info bietet Ubuntu-Workshops für Führungskräfte, die in ihren Unternehmen das Gemeinsame über das Trennende stellen wollen.

Führungskräfte wenden in Unternehmen ein Fünftel ihrer Arbeitszeit für die Bewältigung von Konflikten auf. Die durchschnittlichen Kosten dafür liegen in Österreich bei 1.444 Euro pro Führungskraft und Monat. (Quelle: Der Standard)

Ungelöste Konflikte führen zur Demotivation von Mitarbeitern, erhöhen die Zahl der Krankenstände, beeinträchtigen Qualität und Innovation und senken die Produktivität.

Das Mandela-Prinzip

Ubuntu hilft Ihnen, Konflikte in Ihrem Unternehmen oder in Ihrer Organisation zu vermeiden und zu lösen. Mit dieser Philosophie des afrikanischen Humanismus hat Nelson Mandela Südafrika versöhnt. "Unity in Diversity" lautete der Slogan, mit dem der Wandel vom grausamen Apartheid-Regime zur Regenbogennation vollzogen wurde. Trotz 27 Jahren im Gefängnis vergab Mandela seinen Peinigern. Nur dadurch konnte er einen friedlichen Machtwechsel sicherstellen.

Mandelas Haltung ist ein Paradebeispiel für Ubuntu. Die Philosophie der Menschlichkeit wurde in Südafrika über Jahrhunderte in Form von Geschichten, Sprichwörtern und Liedern überliefert.

Ubuntu bedeutet so viel wie "Ich bin, weil wir sind". Der Begriff stammt aus der Nguni-Sprachfamilie, zu der u. a. die südafrikanischen Amtssprachen isiZulu und isiXhosa zählen. Das Konzept existiert aber auch in andern afrikanischen Ländern südlich der Sahara, etwa als Unhu in Simbambwe oder uMunthu in Malawi.

Beziehungen sind alles

Die Begrüßung in isiZulu, der am weitesten verbreiteten Sprache in Südafrika, offenbart den Geist von Ubuntu. Statt "Hallo" oder "Guten Tag" heißt es "Sawubona" - "Ich sehe Dich". Die Erwiderung des Grußes lautet "Sikhona" - "Ich bin hier". Die Grußformel verdeutlicht: Erst, wenn ein anderer Mensch mich wahrnimmt, existiere ich.

Der Sozialwissenschaftler Johann Broodryk, Direktor der "Ubuntu School of Philosophy" in Pretoria, zeigt den Unterschied von Ubuntu zu europäischen Denkrichtungen auf: "Wo der französische Philosoph Descartes sagt 'Ich denke, also bin ich', sagt Ubuntu: 'Ich fühle, ich bin in Beziehung, also bin ich.'" (Quelle: Oya)

MEDIATION: UBUNTU - KONFLIKTLÖSUNG IN ORGANISATIONEN

Die Ubuntu-Workshops von afrika.info richten sich an Führungskräfte, die Konflikte in Ihrem Unternehmen vermeiden oder nachhaltig bewältigen wollen.

Der Einsatz der Ubuntu-Methode eignet sich überall dort, wo Menschen produktiv im Team zusammenarbeiten sollen.   

Inhalte

  • Ubuntu: Einführung in den afrikanischen Humanismus
  • Die Kernwerte: Fürsorge, Teilen, Respekt, Mitgefühl, Vergebung
  • Konsens statt faule Kompromisse: Konflikte mit Ubuntu lösen
  • Das Palaver als Kerninstrument der Streitschlichtung
  • Ubuntu im Unternehmen: Die einigende Macht "wertvoller" Führung
  • Shepherd Management: Hirte statt Führer
  • Mit Ubuntu überzeugen: Motivierende Geschichten und Sprichwörter

Warum Sie mit uns arbeiten sollten?

  • Angewandte Afrika-Expertise seit 25 Jahren
  • Laufende Beschäftigung mit Ubuntu zur Konfliktbewältigung
  • Langjährige Erfahrung im Management
  • Konfliktlösungstrainings bei Johan Galtung, Paul Scott und Kees van der Veer

Ihr Ansprechpartner

Sie möchten mehr erfahren? Ich berate Sie sehr gerne persönlich.

Dr. Martin Sturmer
Tel.: +43 699 1135 33 99
E-Mail: ms@afrika.info