Newsroom: Afrika auf allen Kanälen

Afrikanische Journalistin

Näher dran. Im afrika.info-Newsroom finden Sie regelmäßig neue Beispielbeiträge aus unserem Korrespondenten-Netzwerk. Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nehmen wir gerne in unseren Verteiler auf.

Kamerun: Chinesische Fangboote in verbotenen Gewässern

Netze von einheimischen Fischern bleiben immer häufiger leer

Von Ngala Killian Chimtom | 18.01.2017

Limbe (IDN/afr). Am Anlegeplatz der Küstenstadt Limbe holt Henry Maloke ein paar schwarze Welse aus seinem Netz. Obwohl er fast 24 Stunden auf dem Meer war, ist die Ausbeute mager ausgefallen. Früher hat er heute 64-jährige Fischer nur wenige Stunden benötigt, um mit einem vollen Netz zurückzukehren.

Simbabwe: Ausbeutung durch Gelegenheitsarbeit

Befristet Beschäftigte sind weitgehend rechtlos

Von Michelle Chifamba | 15.10.2014

Harare. Ethel Maziriri hat vor vier Jahren an der Universität von Simbabwe ihr Examen in Sozialarbeit abgelegt. Allerdings arbeitet sie nicht in diesem Beruf, sondern als Kassiererin für eines der größten Textilunternehmen des Landes. Zufrieden ist sie damit nicht. Die massiven Wirtschaftsprobleme in dem südafrikanischen Staat ließen der 27-Jährigen jedoch kaum eine andere Wahl.

Afrika: Fest im Griff Chinas

Kontinent will stärker profitieren

Von Miriam Gathigah | 26.05.2014

Nairobi. Janice Gacheri importiert Handtaschen und Schuhe aus China, die sie über das Internet oder an Kunden in Nairobi und den Nachbarstätten verkauft. "Für einen Halbtagsjob sind die Einnahmen ganz ordentlich", sagt sie. "Ich denke darüber nach, mich voll und ganz auf das Geschäft zu konzentrieren und meine Produktpalette zu erweitern", sagt sie.

Kenia: Chinesen beherrschen digitale Übertragungstechnik

Sorge um Pressefreiheit

Von Miriam Gathigah | 20.01.2014

Nairobi. In Kenia geht die Sorge um, dass die Umstellung von der analogen zur digitalen Fernsehtechnik ('digitale Migration') zur Unterdrückung der Pressefreiheit missbraucht werden könnte. Die Internationale Telekommunikationsbehörde hat dem ostafrikanischen Land für den Wechsel bis 2015 eine Frist gesetzt. Dann ist mit der analogen Signalübertragung Schluss.

Tansania: Hauptstadtviertel wird Chinatown

Einheimische Händler fürchten chinesische Konkurrenz

Von Kizito Makoye | 29.08.2013

Dar es Salaam. Im Geschäftsviertel Kariakoo, einen Steinwurf vom Zentrum der tansanischen Hauptstadt Dar es Salaam entfernt, liegt das neue Chinatown. Hier bieten Chinesen ihre Importware an. "Sie sind geschäftstüchtiger als wir", meint die einheimische Marktfrau Zuwena Simba. "Die Regierung sollte uns vor dieser Konkurrenz schützen."

1 2 3